Weihnachtsgedicht an die Göttin (verfasst von einem Sklaven)
Der Weihnachtswunsch
Die Tage dunkel und es schneit
das heißt es naht die Weihnachtszeit.
Es duftet fein nach Lebkuchen,
da kommt’s Christkind mich besuchen.
Ich gieß‘ ihm ein ein Glas mit Punch,
und es fragt nach mein‘ Weihnachtswunsch.
Was ich wünsch‘ sag ich verlegen
kannst du Christkind mir nicht geben.
Doch es bleibt hart und fragt erneut
wie man es nennt was mich erfreut.
Was ich mir in mein‘ Traum vorstelle
Ist eine Miss namens Mortelle.
Ich schwärme weiter viel und doll,
ich find Medea einfach toll.
Sie ist süß wie Schokostreusel
trotzdem finster wie der Teufel.
Ihr Kopf ist klug und wunderschön
wie gerne würd‘ ich sie verwöhn‘.
Das Christkind sagt jetzt schweig‘ still!
Ich werd‘ ja tun das sie dich will!
Bei eurem nächsten Treffen dann,
wird sie dich nehm zum Ehemann.
Halt! Ruf ich, das wär‘ verkehrt
dies Leben bin ich niemals wert!
Nur eins würd machen mich ganz froh,
für immer sein ihr Lebendklo.
Das Christkind denkt „wie kann das sein?“
Doch willigt in mein‘ Wunsch dann ein.
Kurz darauf guck‘ ich in Stille
Von unten auf ne Klobrille.
Auf ewig mein eins‘ges Fressen
Hat meine Göttin schon gegessen.
Leiden muss ich Tag für Tag
doch das ist es was ich so mag.
Und jedes Jahr zur Weihnachtszeit
bin ich erfüllt von Dankbarkeit!

