Miss Mortelle
Miss Mortelle - News
Geschrieben am 21.04.2021 um 18:37 von Miss Mortelle - News

Ich spüre, also bin ich.

Das ist eine neue Herangehensweise in der therapeutischen Arbeit und leider noch nicht genug verbreitet.

Sie ist besonders wichtig, wenn es darum geht therapeutische Erfolge zu erzielen; auch in der Trauma-Arbeit.

Letzte Woche habe ich erneut eine BDSM-Therapie-Session, in der es darum ging Wunden aus der Vergangenheit aufzuarbeiten.

Hier ist Spüren sehr viel wichtiger, als das "Warum ist es passiert?". Ein Trauma ist nicht verbal zu fassen, es ist im Körper und in der Erinnerung gespeichtert. Deswegen muss es auch auf körperlicher, emotionaler und seelischer Ebene gelöst werden.

Trauma-Arbeit geht in 2 Schritten voran:

1. Stabilisierung und Sicherheit

2. Aufarbeitung

Mit Traumas umzugehen ist ein eine Übungssache. Besonders förderlich für den Heilungsprozess sind Entspannung, körperliche Aktivität, kreativer Ausdruck und progressive Selbstreflektion (Also nicht "Warum war es so?", sondern "Wer bin ich jetzt?" und "Was tut mir gut?").

Mein Therapie-Ansatz ist multimodal und 100-protzentig auf dich maßgeschneidert. Für BDSM-Trauma-Therapie-Sessions gibt es außerdem einen vergünstigten Tarif, den du bei mir erfragen kannst.

Miss Mortelle - News
Geschrieben am 10.04.2021 um 16:14 von Miss Mortelle - News

Eine dominante Frau muss edel, unnahbar und exklusiv sein.

Sie is unereichbar, bedeckt stets ihre weiblichen Geschlechtsmerkmale und lässt niemanden ran!
Nacktfotos und Sexfilme sind nicht exklusiv, sondern drittklassig.

 

Dieses Gedankengut wird mir ab und zu entgegen geschleudert, unter der Behauptung, dass man nur so als glaubwürdige und echte Göttin wahrgenommen wird.

 

Ich habe aber als Sub begonnen und bin immer noch bekennende Switcherin; auch wenn ich dies nicht in Sessions anbiete. Ich denke nicht, dass mich dies unglaubwürdiger macht, sondern mir ganz im Gegenteil Erfahrungen gibt, die andere Dominas vielleicht nicht haben. Ich weiß, wie es sich anfühlt, machtlos und hilflos zu fühlen. Ich kenne den meditativen Zustand zwischen Schmerz und Erregung. Ich kenne die Scham-Gefühle, die Angst und die Verletzlichkeit. Ich kenne das Bedürfnis von Liebe gemischt mit Gewalt.

 

Somit verstehe ich die Wünsche meiner Subs und kann auf sie eingehen.

 

Zweitens denke ich, dass sich hinter der ersteren Aussage auch sexistisches und patriarchales Gedankengut verbirgt. Warum ist eine dominante Frau nur wertvoll und glaubwürdig, wenn sie bekleidet und sexuell unnahbar ist? Verbirgt sich dahinter nicht auch der Glaubenssatz, dass Frauen nicht sexuell sein können oder sollen. Versucht da nicht mir jemand Anderes auzudrängen, wie ich sein soll?

 

Was, wenn ich eine dominante Exhibitionist bin? Es liebe vor anderen Menschen Sex zu habe. Wenn ich es liebe, mit vielen verschiedenen Menschen Sex zu haben, am besten gleichzeitig und vor einem Publikum? Was, wenn ich es liebe andere mit meinem nackten Körper in den Wahnsinn zu treiben? Was, wenn ich mein Sexleben mit euch auf Video teilen will?

 

Was wenn ich eine dominante Frau bin, die dazu steht und in die Welt hinausschreit: Ich bin stark und ich bin verletzlich. Ich bin Top und ich bin Sub. Ich habe keine Scham und keine Angst, davor meinen Körper so zu zeigen wie er ist, denn mein Körper ist kein Sexobjekt, sondern ein Kunstwerk.

Miss Mortelle - News
Geschrieben am 09.04.2021 um 13:53 von Miss Mortelle - News

Weibliche Genitalverstümmelung ist eine tägliche Realität in vielen afrikanischen Ländern. In Burkina Faso z.B. sind 70 Prozent der Frauen beschnitten, obwohl die Beschneidung heutzutage verboten ist und von der U.N. als Menschenrechtsverletung eingestuft wird. Im Alter von 0-15 Jahren werden Mädchen gegen ihren Willen beschnitten, bekommen die Klitoris und manchmal auch die inneren und die äußeren Schamlippen abgetrennt. Manche werden sogar zugenäht, sodass nur ein kleines Loch zum Pinkeln und Menstruieren übrig bleibt. Infektionen, Komplikationen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und Gebären sind keine Seltenheit. Manche Mädchen sterben bei der Prozedur selber und alle erleiden schreckliche Schmerzen. Die weibliche Beschneidung soll die gesellschaftliche Ordnung erhalten und den Frauen "Wert" zusprechen, indem sie deren sexuelle Erregung unterbindet. In der Doku "FGM - A Burkinable View" sagen Männer, dass diese Praxis nicht zu aktiven Liebespartnern macht, sondern zu reinen Objekten. Diese grausame, gesundheitlich und psychologisch schädigende Tradition ist eine der krassesten Formen der weiblichen Unterdrückung.

 

Deswegen unterstütze ich ein Projekt in Tanzania, welches sich gegen Weibliche Genitalverstümmelung und Kinderehen einsetzt. Ich möchte mit meiner Arbeit Gutes tun und anderen Frauen helfen, ein gesundes und erfülltes Leben zu führen.

 

Insgesamt spende ich 10 Prozent meines Einkommens. Mehr dazu kannst du unter "Info" lesen. Dort findest du auch das Projekt in Tanzania, wenn du selber spenden möchtest.

 

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